Fair Trade Workshop

Schon mal von Fair Trade Kaffee oder Fair Trade Schokolade gehört? Das Siegel für kontrollierten Handel ist heute weit verbreitet. Aber Fair Trade ist viel mehr. Studierende der ISM Hamburg untersuchen für den Goldbek Verlag, wie sich Postkarten der Initiative FairMail zukünftig über einen Web-Shop an Business-to-Business Kundinnen und Kunden vertreiben lassen. Mit dem Projekt nehmen die Studierenden auch am Fair Trade Hochschulwettbewerb teil, der gemeinsam von der Stadt Hamburg und der Innovations Kontakt Stelle Hamburg ins Leben gerufen wurde. 

Gleich zwei Teams kümmern sich um die Fragen des Hamburger Goldbek Verlags. Während sich eine internationale Gruppe mit Blick auf Corporate Social Responsibility um die Analyse des Konkurrenzumfeldes kümmert, untersuchen Studierende aus dem Bachelor-Studiengang Psychology & Management die Bedürfnisse und Motivation von B2B-Kundinnen und Kunden.  Besteht überhaupt Interesse, die FairMail-Karten online zu beziehen und wie kann man den Wechsel von Offline zu Online pushen.  „Wir haben bereits Hypothesen erarbeitet und darauf basierend einen Fragebogen erstellt“, erklärt ISM-Studentin Jasmin Kehrbach. „Wir beschäftigen uns viel mit Datenerhebung, Analyse und Reporting und werden die Ergebnisse dann innerhalb des Fair Trade Hochschulwettbewerbs präsentieren.“ Für die Studierenden ist der Workshop auch eine tolle Gelegenheit, selbst mehr über das Thema Fair Trade zu erfahren. „Ich kannte das Thema schon aus der Schule, habe im Workshop aber viel dazugelernt. Wir wissen jetzt ziemlich genau, wie fairer Handel funktioniert und wie viele Menschen davon profitieren.“ Mit den beiden Hochschullehrerinnen Prof. Dr. Nicole Fabisch und Prof. Dr. Ute Rademacher haben die Studierenden zwei Fair Trade-Profis an der Seite – beide haben den Hochschulwettbewerb in der Vergangenheit bereits mit ihren studentischen Teams gewonnen. „Natürlich steigert der Sinn des Projektes auch unsere Motivation. Mich freut, dass wir letztlich dabei helfen, die Chancen auf Bildung von Jugendlichen zu verbessern, für die Schule und Studium nicht selbstverständlich sind.“

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