Forschungsaktivitäten

Die Forschung an der ISM hat verschiedene Kompetenzschwerpunte im Fokus. An den Instituten werden standortübergreifend Forschungsprojekte durchgeführt und Netzwerke in der Wissenschaftspraxis ausgebaut und etabliert. Die Departments, zu denen alle Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer entsprechend ihrer thematischen Expertise zugeordnet sind, bündeln Fachkompetenz in den Managementbereichen, in denen die ISM aktiv ist und stellen eine wichtige Schnittstelle zwischen Forschung und Lehre dar. Hier kommt zum Ziel der Drittmittelakquise die Einbindung der Professorenschaft in die Transformation der Forschungsexpertise in die Studiengänge und Promotionsprogramme der ISM. Mit diesen Promotionsprogrammen in Kooperation mit internationalen Partnerhochschulen können Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer zusammen mit jungen Forscherinnen und Forschern praxisnahe Projekte durchführen. Zudem ist die ISM im Rahmen von abgeschlossenen und laufenden Forschungsprojekten sowie verschiedenen Antragsverfahren in forschenden Netzwerken wie z. B. dem Masterplan Wissenschaft der Stadt Dortmund, der IHK Köln und dem Entrepreneurs Club Cologne (ECC) aktiv.

Die Mitwirkung im Verbundprojekt des in der ersten Phase von November 2018 bis Oktober 2022 vom BMBF geförderten Projektes „Deutsches Rettungsrobotik Zentrum (DRZ)“ als Partner eröffnet zudem weitere Forschungsfelder im Bereich der Rettungsrobotik. Schwerpunkte sind vor allem die Entwicklung einer Markenidentität, die Ableitung eines Social Media Konzepts, die Entwicklung eines Geschäftsmodells sowie Bedarfsanalysen für eine Drohnenpilotenschulung, bei denen Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr mit der Technik, den Möglichkeiten aber auch den Grenzen der Anwendung vertraut gemacht werden.


Forschungsschwerpunkte

Entsprechend ihrem Fokus in Lehre und Studium konzentrieren sich die Forschungs- und Entwicklungsprojekte der ISM auf unterschiedliche Schwerpunkte und transdisziplinäre Ansätze. Im Fokus stehen dabei folgende Forschungsschwerpunkte:

  • Internationalisierung der Wirtschaft
  • Energieökonomische sowie umweltökonomische Forschung
  • Tourismusforschung
  • Logistik- und Informationsforschung
  • Finanz- und Bankenforschung
  • Marketing- und Kommunikationsforschung
  • Leadership- und Motivationsforschung
  • Organisations- und Personalforschung

Hier bekommen Sie einen Überblick über die einzelnen Themen der Forschungsschwerpunkte (PDF).


Forschungsbericht

Im Detail zeigt der jährlich veröffentlichte ISM-Forschungsbericht diese Themenvielfalt auf:

Forschungskooperationen

Seit 2011 ist die ISM in verschiedenen Forschungsnetzwerken engagiert, wie beispielsweise der Begleitforschung der Innovation City Ruhr 2011 bis 2015, dem Deutschen Zentrum für Rettungsrobotik 2018 bis 2022 und verschiedenen laufenden Aktivitäten und Projekten im Bereich Entrepreneur. Die ISM konnte aus diesen Aktivitäten Hochschulen, Institute und Beratungsfirmen als Kooperationspartner für weitere Projektanträge gewinnen. Besonders im Bereich der Digitalisierung und der Nachhaltigkeit stehen hochaktuelle Forschungsbereiche im Fokus der Drittmittelforschung.

Darüber hinaus engagieren sich die Institute und Departments der ISM in fachlichen Netzwerken. Die ISM bietet in Kooperation mit internationalen Hochschulpartnern Promotionsmöglichkeiten an. Zu diesen Partnern zählen die Strathclyde Business School (SBS) und die Edinburgh Napier University (ENU) in Schottland, die Bond Business School (BBS) in Australien, die Westcliff University in Irvine, USA, und die Universitat Ramon Lull in Barcelona. Mit diesen kooperativen Betreuungen von Promotionsvorhaben können gemeinsame Forschungsthemen definiert und auf internationaler Ebene behandelt werden. Dadurch kann die ISM ihre internationalen Kooperationen weiter intensivieren und zudem die Nachfrage nach praxisnahen Promotionsmöglichkeiten decken.


Publikationen

Die ISM bietet mit ihren Publikationsreihen moderne und qualitätsvolle Möglichkeiten, die vielfältigen Forschungsergebnisse einer praxisorientierten Hochschule ihren Studierenden, der Praxis sowie der Scientific Community zugänglich zu machen. Die Reihen stehen dabei sowohl als Printversion als auch teilweise kostenlos im Internet als Download zur Verfügung. Folgende Reihen werden dabei angeboten:
Research Journal for Applied Management

Das Research Journal for Applied Management (Hrsg. I. Böckenholt) enthält aktuelle ISM-nahe empirische und/oder theoretische Forschungsergebnisse. Die Beiträge werden einem Double Peer (mit mindestens einem ISM-externen Experten) sowie einem Double-Blind-Begutachtungsverfahren unterzogen. Der Umfang der Beiträge soll zehn 15 bis 20 Seiten (DIN B5) umfassen.

ISM-Schriftenreihe

Die ISM-Schriftenreihe (Hrsg. D. Schlesinger) ist als Sammelband mit einem Band-Hrsg. konzipiert. Der Sammelband umfasst seit 2014 einen geschlossenen und abgegrenzten Themenbereich aus einem Forschungsschwerpunkt der ISM sowie aktuelle und relevante Entwicklungen im gewählten Themenbereich. Der Umfang eines Bandes in der ISM Schriftenreihe beträgt 100 bis 250 Seiten (DIN A5).

Die Bände der ISM Schriftenreihe vor 2014 können über den Buchhandel bestellt werden.

Band 27

Hoffmann/Schlüter (Hrsg.): Jahrbuch Accounting Taxation Law 2014, 2014

Band 28

König/Schabbing: Risikobetrachtung für Kreuzfahrten - Eine systematische Risikoanalyse und -bewertung der Urlaubsform Kreuzfahrt am Beispiel von Clubschiffen und Megalinern, 2014

ISM Working Paper

Das ISM Working Paper (Hrsg. K. Rommel) führt das ISM Discussion Paper fort. Darin ist das Ergebnis einer Forschungsarbeit – wie z.B. Thesen, Workshops oder eigenen Forschungen – dargestellt. Alle Beiträge werden seit 2014 einem Peer Review Begutachtungsverfahren unterzogen. Der Umfang eines Bandes beträgt 20 bis 40 Seiten (DIN A 4).

Die bisher erschienenen Bände können über den Buchhandel bestellt werden. Das Style Sheet für Working Paper deutsch sowie das Style Sheet für Working Paper englisch steht zum Download bereit. Über die Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. stellen wir Ihnen auf Anfrage auch die offene Word-Vorlage zur Verfügung.

22. Arne Schulke; Hans Olaf Warning: Transfer Price Confusion? – Proposing a comprehensive Taxonomy for Academia and Practitioners (PDF), 2023

21. Yvette Skretkowicz, Jens K. Perret: Der Nutri-Score – Eine quantitative Studie zur Wirksamkeit visuellen Nudgings auf das Konsumentenverhalten (PDF), 2023

20. Katharina A. Schuck, Jens K. Perret, Audrey Mehn, Kai Rommel: Konsumentenpräferenzen beim Kauf von Secondhand-Luxusgütern (PDF), 2022

19. Jens K. Perret: On the Gender Performance Gap in Economics Education - A Comparison of German Public and Private Universities (PDF), 2022

18. Brickau, Ralf A.; Meierhof, Daniel; Moss, Christoph; Stotz, Simon: Measuring and Restoring customer trust – an explorative research based on the VW Diesel gate scandal (PDF), 2021

17. Böge, Carlotta; Netzel, Janine; Perret, J. K.: Die Effekte der Zielorientierung auf den Berufserfolg – Erste empirische Befunde, 2021

16. Gildemeister, C. C.; Mehn, A.; Perret, J. K.: Factory-Outlet-Center: Discount oder Disney? (PDF), 2021

15. Bingemer, S.; Ohlwein, M.: Mit Customer Experience Management die Digitalisierung meistern – Die Rolle von Unternehmenskultur und -organisation (PDF), 2020

14. Holthaus, L.; Horn, C.; Perret, J. K.: E-Commerce im Luxusmarkensegment – Die Sicht deutscher Kundinnen am Beispiel Chanel (PDF), 2020

13. Potaszkin, Ilona; Weber, Ulrike; Groffmann, Nicola: „Die süße Alternative“ Smart Health: Akzeptanz der Telemedizin bei Diabetikern (PDF), 2018.

12. Haberstock, Philipp; Weber, Gabriel; Jägering, Christina: Process of Digital Transformation in Medium-Sized Enterprises – an Applied Research Study (PDF), 2018.

11. Zimmermann, Nils Alexander; Gericke, Jens: Supply Chain Risikomanagement – Analyse des Status Quo und neuer Entwicklungstendenzen (PDF), 2018.

10 Schröder, Charlene; Weber, Ulrike: Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt als Chance für Diversity Management: Einführung und ausgewählte Beispiele im Kreis Steinfurt (PDF), 2017.

9. Fontanari, Martin; Kredinger, Dirk: Risiko- und Resilienzbewusstsein. Empirische Analysen und erste konzeptionelle Ansätze zur Steigerung der Resilienzfähigkeit von Regionen (PDF), 2017.

8. Ralf A. Brickau, Joana Röhricht: Archaische Gesten im POS-Marketing – Die Nutzung archaischer Gesten in der Display- und Plakatwerbung (PDF), 2017.

7. Lena Hampe, Kai Rommel: Einflüsse von kognitiven Verzerrungen auf das Anlageverhalten deutscher Privataktionäre (PDF), 2017.

6. Brickau, Ralf A.; Cornelsen, Jasmin: The impact of visual subliminal triggers at the point of sale on the consumers’ willingsness to purchase – A critical investigation into gender differences (PDF), 2017.

5. Lütke Entrup, Matthias; Simmert, Diethard B.; Caspari, Lisa: Die Performance von deutschen Portfoliounternehmen nach Private Equity Buyouts (PDF), 2017.

4. Ohlwein, Martin: Kultur- vs. regionenbezogene Abgrenzung von Ländergruppen. Eine clusteranalytische Untersuchung auf Basis der Kulturdimensionen nach Hofstede (PDF), 2017.

3. Lütke Entrup, Matthias; Simmert, Diethard; Tegethoff, Carolin: Die Entwicklung des Working Capital in Private Equity Portfoliounternehmen (PDF), 2017.

2. Ohlwein, Martin: Die Prüfung der globalen Güte eines Kausalmodells auf Stabilität mit Hilfe eines nichtparametrischen Bootstrap-Algorithmus (PDF), 2015.

1. Brock, Stephan; Antretter, Torben: Kapitalkostenermittlung als Grauzone wertorientierter Unternehmensführung (PDF), 2014. 

Veröffentlichungen

2023

Sharing the documentary heritage of humanity

Professor Dr. Peter Dippon und Professor Dr. Andreas Helferich untersuchen die räumliche Verteilung des UNESCO-Weltdokumentenerbes „Memory oft he World“. Die Studie stellt räumliche Disparitäten im MoW-Programm der UNESCO fest und argumentiert, dass institutionelle Lösungen (regionale und nationale MoW-Komitees) und der Aufbau von Kapazitäten zur Vorbereitung von Nominierungen für unterrepräsentierte Länder zu einer größeren Ausgewogenheit in den MoW-Registern beitragen können.

Dippon, Peter / Helferich, Andreas (2023): Sharing the documentary heritage of humanity: disparities in distribution, in: International Journal of Heritage Studies, 29/2023, S. 145-166.

Bergbau und rohstofforientierte Industrien

Ziel des Beitrags ist es, ausgewählte Wirtschafts¬branchen mit hoher Standortgebundenheit und Raum¬prägung einschließlich ihrer Struktur und Verteilung in Deutschland darzustellen. Nach einer Einführung in die Grundlagen der Standortwahl, die sich in diesen Wirt¬schaftszweigen stark an den Transportkosten orientiert, werden die geowissenschaftlichen Grundlagen des Berg¬baus vorgestellt. Diesem allgemeinen Teil folgen eine regionalspezifische Übersicht über den Bergbau in Deutschland sowie die Erörterung seiner Raumwirksamkeit.

Haas, Hans-Dieter / Neumair, Simon M. / Schlesinger, Dieter M. (2023): Bergbau und rohstofforientierte Industrien, in: Kulke, E. Hrsg.: Wirtschaftsgeographie Deutschlands. 3. Aufl. Springer/Spektrum. Heidelberg, S. 137-181.

Energiewirtschaft und Energieversorgung

Gewinnung, Umwandlung, Verteilung und Verwendung von Energie sind immer mit einer Beeinflussung der Um¬welt verbunden. Politik und Unternehmen stellen die zum Teil gegen-läufigen Aspekte von fossilen Energieträgern, Kernenergie und erneuerbarer Energiequellen sowie die Anforderungen an die Energie¬systeme immer wieder vor große Herausforderungen. Dazu zählen beispielsweise die Gestaltung des Umbaus, die Sicherstellung der Versorgungssicherheit sowie die Finanzierbarkeit der Vorhaben. Aufgabe der Energiepolitik ist es in diesem Kontext, einerseits einen geeigneten Energiemix zu för-dern, anderseits die Rahmenbedingungen für die Ver¬teilung sowie die Nutzung von Energie festzulegen.

Haas, Hans-Dieter / Neumair, Simon M. / Schlesinger, Dieter M. (2023): Bergbau und rohstofforientierte Industrien, in: Kulke, E. Hrsg.: Wirtschaftsgeographie Deutschlands. 3. Aufl. Springer/Spektrum. Heidelberg, S. 137-181.

2022

Praxishandbuch Immobilienwirtschaft

Wie lässt sich die Komplexität und Vielfalt des Studiengangs Immobilienwirtschaft in Buchform abbilden? ISM Professor Dr. Werner Pauen hat sich dieser Herausforderung angenommen. Das von ihm herausgegebene Praxishandbuch ist ein Spiegelbild der immobilienwirtschaftlichen Wertschöpfungskette und somit sowohl für Studierende als auch Praktiker des Immobilienmanagements geeignet. Die ISM-Hochschullehrer*innen Prof. Dr. Silke Friedrich, Prof. Dr. Dieter Schlesinger, Dr. Simon Neumair und Prof. Dr. Meiko Zeppenfeld sind ebenfalls mit Beiträgen vertreten.

Pauen, Werner Hsg. (2022): Praxishandbuch Immobilienwirtschaft, Reguvis.

Sustainability als Wettbewerbsvorteil

Unternehmen sind gefordert, konkrete Maßnahmen für Nachhaltigkeit umzusetzen, die zugleich Positives bewirken und mit den übrigen Geschäftsaktivitäten in Einklang stehen. Das Buch zeigt anhand von Beispielen, wie Unternehmen Nachhaltigkeit nicht nur als Nebenaspekt behandeln, sondern sie im Kerngeschäft etablieren und somit langfristig Wettbewerbsvorteile durch Effizienzsteigerung, Innovation und Transformation erzielen. Dabei geht es nicht nur um geringfügige Optimierungen, sondern darum, zu ganz neuen und besseren Lösungen zu kommen.

Lichtenthaler, Ulrich / Fronapfel, Felix (2022): Sustainability als Wettbewerbsvorteil: Wie Unternehmen von Nachhaltigkeit und Innovation profitieren, Haufe.

Mensch-Marke-Manipulation

Wie schafft man es als Marke, relevante Zielgruppen zu identifizieren, zu analysieren und zu beeinflussen? Das zeigt dieses Buch und beschreibt, wie man Bedürfnisse und Treiber aufdeckt und neue, innovative Begehrlichkeiten kreiert. Meike Terstiege stellt Markenstrategien, Marketinginstrumente und Marketingmaßnahmen vor, mithilfe derer Zielgruppen analysiert werden können. Eindrucksvoll beschreibt sie, dass Marken in der Lage sind, Menschen zu durchleuchten und zu lenken und somit Bedürfnisse und Begehrlichkeiten schaffen, die uns gar nicht bewusst waren. Best Practice-Beispiele verdeutlichen, wie Marken mit Menschen agieren und weisen auch auf alternative Vorgehensweisen bei Analyse und Manipulation von Zielgruppen hin.

Terstiege, Maike (2022): Mensch-Marke-Manipulation. Wie Marken uns verführen und lenken, wie Unternehmen uns verstehen und lieben, Haufe.

Nachhaltigkeit und Digitalisierung in der Immobilienwirtschaft

Die Immobilienwirtschaft befindet sich in der digitalen Transformation. Davon betroffen ist der gesamte Lebenszyklus vom Planen über das Bauen bis hin zum Betreiben. Nicht nur Verfahren und Instrumente ändern sich, sondern auch Geschäftsmodelle und Marktlogiken werden transformiert. Darüber hinaus bestimmt Nachhaltigkeit immer mehr die Immobilienmärkte. Dieses Buch leistet eine Bestandsaufnahme zur Durchdringung und Präsenz von Nachhaltigkeit in der deutschen Immobilienbranche und wagt Prognosen für die weitere Entwicklung im Markt aufgrund empirischer quantitativer Analysen und qualitativer Tiefenerhebungen.

Moring, Andreas / Inholte, Christin (2022): Nachhaltigkeit und Digitalisierung in der Immobilienwirtschaft: Real Sustainability, Springer.

Digitale Tools zur Koordination von Nachfrage und Produktion

Die Studie unter Mitarbeit von David Stüve und Prof. Dr. Matthias Lütke Entrup beleuchtet die Supply Chain-Planung in der Lebensmittelindustrie. Mithilfe von Advanced Planning Systemen (APS) können Unternehmen intelligente und automatisierte Abläufe schaffen, um mehr Kontrolle und Transparenz über die gesamte Lieferkette hinweg zu erhalten. Dadurch erreichen insbesondere Unternehmen in der Lebensmittelindustrie eine bessere Planung ihrer Aktivitäten und steigern die Leistungsfähigkeit der Supply Chain. Die Studie gibt Fachleuten Einblicke in die Möglichkeiten von Software für die Supply Chain-Planung und bietet Forschungsvorschläge für ein besseres Verständnis über die Einführung von APS.

Stüve, D./ van der Meer, R. / Ali Agha, M. S. / Lütke Entrup, M. (2022): A systematic literature review of modelling approaches and implementation of enabling software for supply chain planning in the food industry, in: Production & Manufacturing Research, 10(1), 470-493.

Interkulturelle Kompetenz

Das Buch stellt das Konzept der Interkulturellen Kompetenz (Intercultural Proficiency, IP) als Teil eines lebenslangen Lernprozesses vor. Eine offene und wertschätzende Haltung gegenüber kultureller Vielfalt sowie die Fähigkeit zur Selbstreflexion sind wichtige Bausteine für die Entwicklung von Interkultureller Kompetenz. Das Konzept bildet die Grundlage für effektives interkulturelles Lernen und Training in kulturübergreifenden Umgebungen in der akademischen wie auch in der Unternehmenswelt.

Bender, Frauke (2022): A Roadmap to Intercultural Proficiency. Navigating Through Cultural Diversity and Inclusion, Diversity and Inclusion Research, Springer

Künstliche Intelligenz erfolgreich einsetzen

In den Beiträgen von Expert*innen aus Forschung, Lehre und Praxis werden die Chancen und Möglichkeiten sowie die Herausforderungen und Gefahren bei der Nutzung und Umsetzung von KI in Unternehmen ausgelotet. Dabei wird insbesondere der Frage nachgegangen, wie Unternehmen nicht nur kurzfristig durch die digitale Automatisierung profitieren können, sondern wie sie langfristig durch die Kombination von menschlicher und künstlicher Intelligenz wettbewerbsfähiger werden.

Lichtenthaler, Ulrich Hrsg (2022): Künstliche Intelligenz erfolgreich einsetzen. Praxisbeispiele für integrierte Intelligenz, Springer

AI on The Job

Für viele Unternehmen ist der Einsatz von Künstlicher Intelligenz unumgänglich, um weiterhin wettbewerbsfähig zu bleiben. Damit die Einführung von KI in den betreffenden Abteilungen gelingt, braucht es motivierte Mitarbeiter*innen und ein durchdachtes Change Management. Das Buch von Prof. Dr. Andreas Moring bietet einen Überblick zu den Einsatzmöglichkeiten von KI in Unternehmen und beleuchtet die Voraussetzungen für eine produktive Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine.

Moring, Andreas (2022): AI on The Job, Springer

Voice-Marketing

Der Beitrag zeigt an einem Fallbeispiel auf, wie Marken Voice-Marketing einsetzen und in bestehende Content-Strategien einbinden können, um Markensichtbarkeit sicherzustellen. Der lernende und immer menschenähnlichere Sprachassistent sollte dabei nicht mehr als rein technisches Instrument betrachtet, sondern zunehmend als möglicher Marken-Mitgestalter wahrgenommen werden.

Kristal, Samuel / Bruno, Pascal (2022): Gesehen werden, um zu hören – Wie Marken Visibilität im Voice-Marketing erreichen können, in: transfer – Zeitschrift für Kommunikation und Markenmanagement, 02/2022, S. 46-50.

EU-Regulierung des öffentlichen Country by Country Reportings

Vor dem Hintergrund der regulatorischen EU-Änderungen zum öffentliches Country-by-Country-Reporting (CbCR) nehmen die beiden Beiträge einen Vergleich bestehender Regulierungen zum steuerlichen und öffentlichen CbCR auf europäischer und nationaler Ebene vor. Hierbei wird neben der künftigen Änderungsrichtlinie auch der Global Reporting Initiative (GRI) Standard 207 zur steuerlichen Nachhaltigkeitsberichterstattung einbezogen. In einem zweiten Teil erfolgt eine kritische Würdigung eines branchenübergreifenden öffentlichen CbCR innerhalb der EU.

Lietz, Gerrit / Velte, Patrick / Kovermann, Jost (2021): EU-Regulierung des öffentlichen Country-by-Country-Reportings - Teil II: Kritische Analyse zur Fortentwicklung der steuerlichen Berichterstattung, in: Der Konzern: Zeitschrift für Gesellschaftsrecht, Steuerrecht, Bilanzrecht und Rechnungslegung der verbundenen Unternehmen, 01/2022, S. 1-4.

2021

EU-Regulierung des öffentlichen Country by Country Reportings

Vor dem Hintergrund der regulatorischen EU-Änderungen zum öffentliches Country-by-Country-Reporting (CbCR) nehmen die beiden Beiträge einen Vergleich bestehender Regulierungen zum steuerlichen und öffentlichen CbCR auf europäischer und nationaler Ebene vor. Hierbei wird neben der künftigen Änderungsrichtlinie auch der Global Reporting Initiative (GRI) Standard 207 zur steuerlichen Nachhaltigkeitsberichterstattung einbezogen. In einem zweiten Teil erfolgt eine kritische Würdigung eines branchenübergreifenden öffentlichen CbCR innerhalb der EU.

Lietz, Gerrit / Velte, Patrick / Kovermann, Jost (2021): EU-Regulierung des öffentlichen Country by Country Reportings - Teil I, Rechtsvergleichende Analyse, in: Der Konzern: Zeitschrift für Gesellschaftsrecht, Steuerrecht, Bilanzrecht und Rechnungslegung der verbundenen Unternehmen, 12/2021, S. 489-498.

Digitale Gesundheitsanwendungen

Per App Migräne behandeln, Tinnitus therapieren oder Schlaganfallpatient*innen begleiten - Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) ermöglichen die Erkennung und Behandlung von Krankheiten aus der Ferne. Die technologiebasierten Medizinprodukte können von Ärzt*innen und Psychotherapeut*innen verschrieben werden und damit eine digitale Hilfestellung bieten. Kann Deutschland damit Vorreiter in der digitalen Versorgung sein? Mit Analysen des Gesundheitssystems und der Einstellung der Ärzteschaft liefern Prof. Dr. Cordelia Friesendorf und ISM-Absolventin Sabrina Lüttschwager aktuellstes Know-how für Fachkräfte im Gesundheitswesen, um den Branchenerfolg zu gestalten.

Friesendorf, Cordelia/Lüttschwager, Sabrina (2021): Digitale Gesundheitsanwendungen. Assessment der Ärzteschaft zu Apps auf Rezept, Springer

Ermittlung von Liegenschaftszinssätzen unter Berücksichtigung des Bodenwertes

Die Entwicklung der Wohnungsmieten und Grundstückspreise rückt immer stärker in den politischen und öffentlichen Fokus. Dadurch wird auch der Frage nach relevanten Verfahren der Immobilienwertermittlung eine neue Aufmerksamkeit zuteil. In der Fachzeitschrift „GuG – Grundstücksmarkt und Grundstückswert“ analysieren die ISM-Professoren Werner Pauen, Dieter Schlesinger und Patrick Schmid anhand von zwölf Städten in NRW die Korrelation zwischen Bodenrichtwert und Liegenschaftszins und stellen ein Modell vor, um Liegenschaftszinssätze empirisch aus verfügbaren Bodenrichtwerten abzuleiten und ihre Entwicklung zu prognostizieren.

Pauen, Werner/Schlesinger, Dieter M./Schmid, Patrick (2021): Modell zur Ermittlung von Liegenschaftszinssätzen unter besonderer Berücksichtigung des Bodenwertes, in: GuG - Grundstücksmarkt und Grundstückswert 4/2021, S. 203-212, Werner Verlag

Tourismuspolitik

Der Tourismus gehört zu den größten globalen Wirtschaftssektoren, ist aber gleichzeitig viel mehr als nur ein wirtschaftliches Phänomen. Spätestens seit Corona zeigt sich der politische Einfluss auf die Branche. Auch Bereiche wie Umwelt-, Regional- oder Verkehrspolitik wirken sich auf die Tourismuswirtschaft samt den Unternehmen darin aus und bestimmen ihre Gestaltung und Entwicklung. Das Lehrbuch von ISM-Professor Dr. Dieter Schlesinger und Dozent Dr. Simon Neumair zeigt die Schnittstellen von Tourismus und Politik und vermittelt in vielfältigen Abbildungen, Praxisbeispielen und Exkursen anwendungsorientiertes tourismuspolitisches Wissen und Problembewusstsein.

Neumair, Simon M./Schlesinger, Dieter M. (2021): Tourismuspolitik, De Gruyter Oldenbourg

Marketingkommunikation mit Corporate Architecture

Dreidimensionale Markenkommunikation: Von inspirierenden Flagship-Stores über gläserne Manufakturen bis zu Vertrauen schaffenden Unternehmensmuseen bietet die Corporate Architecture Möglichkeiten, Aufmerksamkeit zu wecken, Identität zu stiften und eine Marke physisch erlebbar zu machen. In „Marketingkommunikation mit Corporate Architecture“ gibt Prof. Dr. Michael Kleinjohann anhand konkreter Beispiele einen Überblick über Strategien, Elemente und Einsatzfelder von Innen- und Außenarchitektur für Unternehmen.

Kleinjohann, Michael (2021): Marketingkommunikation mit Corporate Architecture. Markenstärkung von Unternehmen durch wirkungsvolle Innen- und Außenarchitektur, Gabler Verlag

Marketingkommunikation mit Out-of-Home-Medien

Out-of-Home-Medien sind unsere ständigen Begleiter im öffentlichen Raum. Sie prangen an Hausfassaden, Lastwagen und Litfaßsäulen. Sie flimmern über Infoscreens neben der Kasse am Supermarkt oder versuchen uns beim Warten auf den Zug die Langeweile zu vertreiben. Die vielseitigen Formen, Einsatzmöglichkeiten und Chancen klassischer und digitaler Außen-, Ambient- und Verkehrsmittelwerbung sind Gegenstand des Buches „Marketingkommunikation mit Out-of-Home-Medien“ von ISM-Professor Dr. Michael Kleinjohann.

Kleinjohann, Michael (2021):Marketingkommunikation mit Out-of-Home-Medien. Planung, Einsatz und Wirkung von Außen- und Verkehrsmittelwerbung, Springer

Chatbots im Coaching

Gerade in den Bereichen E-Commerce und Marketing gehört Software, die über natürliche Sprache mit Nutzenden agiert, bereits zum Alltag. Solche Chatbots haben aber auch das Potenzial, ein so menschlich geprägtes Feld wie das Coaching zu bereichern. Die ISM-Professor*innen Dr. Ulrike Weber und Dr. Johannes Moskaliuk sowie ISM-Absolvent Malte Lömker erläutern im Springer essential „Chatbots im Coaching“, wie Chatbots besonders im lösungsfokussierten Coaching eingesetzt werden können, wie die Übertragung von Coaching-Prozessen auf die Software funktioniert und wie dadurch die heutige Vorstellung von Coaching erweitert werden kann.

Lömker, Malte/Weber, Ulrike/Moskaliuk, Johannes (2021): Chatbots im Coaching. Chancen im lösungsfokussierten Coaching, Springer

2020

Purpose statt Leitbild

Mit einem wandelnden Wertebewusstsein der Gesellschaft und besonders in der Krise rückt bei vielen Unternehmen die Sinnhaftigkeit ihres Betriebs in den Vordergrund. Obwohl der sogenannte „Purpose“ von der Unternehmensführung stärker forciert wird, kann die Mehrheit der Beschäftigten den Purpose ihres Unternehmens nicht benennen. In der „Personalwirtschaft“ stellen Kienbaum, das Kienbaum Institut @ ISM und die Purpose-Agentur Human Unlimited die Ergebnisse ihrer Studie „Purpose. Die große Unbekannte“ vor. Dabei betonen die Autoren die Relevanz gezielter HR- und Kommunikationsmaßnahmen, um auf allen Ebenen für den Purpose zu sensibilisieren, und geben Impulse für die nachhaltige Entwicklung im Unternehmen.

Dopheide, Frank/Fastenroth, Lukas M./Kienbaum, Fabian (2020): Purpose statt Leitbild, in: Personalwirtschaft 11/2020, S. 18-19

Kompakt-Training Bilanzen

Schneller und strukturierter Einstieg in die Bilanzierung: Das Lehr- und Übungsbuch der ISM-Professoren Manfred Bolin, Michael Stephani und Sven Wyrwa, begründet von Prof. Dr. Cord Grefe, bietet eine Einführung in alle wesentlichen Grundlagen der Bilanzierung nach den aktuell gültigen Vorschriften. Zahlreiche Beispiele und Abbildungen sowie praxisbezogene Übungen helfen, das Gelernte zu vertiefen und zu festigen. Die Neuauflage wurde umfassend aktualisiert und entspricht dem ab 2020 geltenden Rechtsstand.

Bolin, Manfred/Stephani, Michael/Wyrwa, Sven/Grefe, Cord (2020): Kompakt-Training Bilanzen, 10. Auflage, Kiehl Verlag

Kostenrechnung

Von den Grundbegriffen bis zur Anwendung: In der neuen Auflage aktualisiert und erweitert Prof. Dr. Philipp Haberstock das Lehrbuch „Kostenrechnung I“. Die Publikation vermittelt grundlegende Fachkenntnisse und gibt Einblicke in Methoden des Kostenmanagements wie z.B. Target Costing oder Lebenszyklusrechnung. Neben den thematischen Einführungen bietet das Lehrbuch Beispielaufgaben und Fallstudien, die Studierende bei Verständnis und Anwendung der Inhalte unterstützen.

Haberstock, Lothar/Haberstock, Philipp (2020): Kostenrechnung I. Einführung – mit Fragen, Aufgaben, Fallstudien und Lösungen, 14. Auflage, Erich Schmidt Verlag

Marketingkommunikation mit Acoustic Branding

Die Identität einer Marke sollen Konsumenten mit möglichst vielen Sinnen erleben. Ein wichtiger Bestandteil dabei sind die akustischen Eindrücke, die im Kampf um die Aufmerksamkeit der Kunden eine immer größere Rolle spielen. In seinem Buch „Marketingkommunikation mit Acoustic Branding“ stellt Prof. Dr. Michael Kleinjohann die Einsatzgebiete akustischer Mittel wie Sound Logos, Jingles oder Soundscapes vor und ordnet ihre Ziele und Wirkungen vor dem Hintergrund identitätsbasierter Markenführung ein.

Kleinjohann, Michael (2020): Marketingkommunikation mit Acoustic Branding. Planung, Einsatz und Wirkung von Stimme, Ton und Klang für die Corporate Identity, Gabler Verlag

Integrierte Intelligenz

Teile menschlicher Arbeit automatisieren und Effizienz durch KI-gestützte Tools steigern – so setzen heute viele Unternehmen Künstliche Intelligenz ein, weil sie sich davon einen Wettbewerbsvorteil erhoffen. Warum die Reduzierung darauf nicht zukunftsträchtig ist und was die Kombination von Künstlicher und menschlicher Intelligenz stattdessen leisten könnte, erklärt Prof. Dr. Ulrich Lichtenthaler in seinem Buch „Integrierte Intelligenz“. Darin liefert der Autor anhand vieler Beispiele von Start-ups bis zu den weltweit innovativsten Firmen einen systematischen Leitfaden für den Einsatz in großen oder mittelständischen Unternehmen.

Lichtenthaler, Ulrich (2020): Integrierte Intelligenz: Wettbewerbsvorteile erzielen durch die Kombination menschlicher und künstlicher Intelligenz, Campus Verlag

Effiziente Marketingkampagnen

„Welche Faktoren beeinflussen signifikant Erfolg und Effizienz von Werbekampagnen und Marketingkommunikation?“ Meike Terstiege und Svenja Bembenek identifizieren und erläutern in ihrer Publikation zwölf Werbewirkungsfaktoren. Forschungsgrundlage waren mehr als tausend eingereichte Effie-Award-Werbekampagnen der letzten 36 Jahre. Zudem bieten die Autorinnen einen Leitfragebogen und konkrete Handlungsempfehlungen. Die Master-Thesis von Svenja Bembenek war Ausgangspunkt für das Fachbuch.

Terstiege, Meike/Bembenek, Svenja (2020): Effiziente Marketingkampagnen – Erfolgsfaktoren von Effie-Gewinnern, Springer Gabler

2019

Angewandte Tourismusgeographie

Der Tourismus zählt in vielen Volkswirtschaften zu den bedeutendsten Wirtschaftssektoren. In ihrem Lehrbuch vermitteln die Autoren Grundlagenwissen der Tourismusgeographie und analysieren Entwicklungen und dazugehörige Akteure. Schließlich verursachen Touristen und touristische Leistungsträger vielfältige räumliche Auswirkungen in wirtschaftlicher, soziokultureller und ökologischer Hinsicht. Außerdem werden Methoden zur Erfassung, Beschreibung und Erklärung räumlicher Aspekte der Tourismuswirtschaft vorgestellt.

Neumair, Simon Martin/ Rehklau, Tatjana/ Schlesinger, Dieter Matthew (2019): Angewandte Tourismusgeographie. Räumliche Effekte und Methoden, de Gruyter

Digitale Führungskompetenz

Neue, digitale Technologien prägen unsere komplexe Welt, in der sich Technologien, Prozesse und sogar Geschäftsmodelle rasend schnell wandeln können. Vor diesem Hintergrund sind digitale Führungskompetenzen im Unternehmen gefragt. Was sich jedoch genau dahinter verbirgt, bleibt häufig vage. Das Kienbaum Institut@ISM hat für sein onlinebasiertes Fragebogentool zu individuellem Führungsverhalten, dem Kienbaum Leadership Compass, einen ersten Versuch der theoretischen Fundierung und Messung unternommen.

Fastenroth, Lukas Maximilian/ Jochmann, Walter/ Knappstein, Michael (2019): Digitale Führungskompetenz – eine neue Kurzskala hilft bei der Messung. In: Wirtschaftspsychologie aktuell 4/2019, S. 48-52

Relationale Energie messen und nutzen

Es gibt Begegnungen, die geben uns Kraft, andere rauben uns Energie – im Privaten wie im Job. Als relationale Energie wird jene Form von motivationaler Kraft bezeichnet, die durch zwischenmenschliche Kontakte erzeugt, gedämpft oder zerstört wird. Auch in Unternehmen herrscht ein individuelles Level an relationaler Energie, das durch das Miteinander von Mitarbeitern, Mitarbeitern und Kunden und anderen Stakeholdern geprägt wird. In seinem Aufsatz zeigt Nico Rose Möglichkeiten, das Energielevel im Unternehmen zu bestimmen. Außerdem skizziert er verschiedene Ansätze, wie relationale Energie gesteigert werden kann.

Rose, Nico (2019): Sonnen und schwarze Löcher in der Organisation. Relationale Energie messen und nutzen. In: OrganisationsEntwicklung. Zeitschrift für Unternehmensentwicklung und Change Management 03/2019, S. 30-33

Sinn ist der Lohn für die Psyche

In „Sinn ist der Lohn für die Psyche“ erklärt Nico Rose vier Sinntreiber, die beschreiben, warum Menschen in bestimmten Arbeitssituationen mehr oder weniger Sinn verspüren. Dazu gehören die Wirkung, die ein Mensch durch seine Arbeit für andere erzielt, das Zugehörigkeitsgefühl im Team, die Möglichkeit Stärken einzubringen und die Freude am Gestalten. Für Arbeitnehmer und Personalabteilungen sind das wichtige Komponenten, schließlich sind Arbeitnehmer mit ausgeprägter Sinnwahrnehmung tendenziell motivierter und engagierter und in der Folge auch leistungsfähiger.

Rose, Nico (2019): Sinn ist der Lohn für die Psyche. In: Human Resources Manager 02/2019, S. 66-68

Employee Volunteering

Wenn Arbeitgeber ihre Mitarbeiter in ihrem ehrenamtlichen Engagement unterstützen, lässt sich das nicht nur im Bereich Corporate Social Responsibility einordnen. Das sogenannte Employee Volunteering (EV) hat eine hohe Relevanz für Unternehmen, Mitarbeiter, gemeinnützige Organisationen und die Gesellschaft im Allgemeinen. In vier empirischen Studien hat Dr. Michael Knappstein die Ausprägung von EV in Deutschland sowie die Auswirkungen auf Arbeitgeberattraktivität, Stress und Erholung der Beschäftigten untersucht.

Knappstein, Michael (2019): Employee Volunteering. Organisationale Ausprägungen und Auswirkungen, Springer Gabler

Kompakt-Training Internationale Rechnungslegung nach IFRS

Das Kompakt-Training hilft dabei, die wesentlichen Grundsätze der Rechnungslegung nach International Financial Reporting Standards (IFRS) in systematischer Form zu erarbeiten. Neben den Themen Bilanz und Anhang, Gesamtergebnisrechnung, Eigenkapitalveränderungsrechnung und Kapitalflussrechnung finden sich Erläuterungen zu konzernspezifischen Vorschriften. Das Lehrbuch eignet sich sowohl als begleitende Lernhilfe in Studium und Weiterbildung als auch zum Selbststudium. Das MiniLex und das Glossar englischer Fachausdrücke unterstützen bei der Erarbeitung der theoretischen Grundlage, die in Übungsaufgaben vertieft werden können.

Bolin, Manfred/Hamacher, Katrin/Lietz, Gerrit/Verhofen, Verena (2019): Kompakt-Training Internationale Rechnungslegung nach IFRS. In: Olfert, Klaus (Hrsg.): Kompakt-Training Praktische Betriebswirtschaft, NWB Verlag

Arbeit besser machen

Führung hat ein Imageproblem! Einerseits leiden viele Arbeitnehmer tatsächlich unter schlechter Führung, andererseits zeichnet sich gute Führung meist darin aus, dass sie im Grunde nicht wahrgenommen wird. In seinem Buch zeigt Dr. Nico Rose Wege auf, wie Führungskräfte und HR-Abteilungen Positive Psychologie für Organisationen nutzen können. Die praxisnahe und wissenschaftlich fundierte Einführung in das Thema wird ergänzt durch Interviews mit Forschern, CEO-Persönlichkeiten und HR-Verantwortlichen.

Rose, Nico (2019): Arbeit besser machen. Positive Psychologie für Personalarbeit und Führung, Haufe Group. ISBN: 978-3-648-124118-5

Von Akzeptanz zu Anerkennung

Im Dezember 2018 ist ein Gesetz in Kraft getreten, dass neben den Geschlechtern männlich und weiblich die dritte Option „divers“ beinhaltet. In ihrem Artikel „Von Akzeptanz zu Anerkennung“ thematisieren Prof. Dr. Ulrike Weber und Christian Riekel, Chief Diversity Manager der Axa Konzern AG, welche Auswirkungen der Umgang mit dem dritten Geschlecht auf die betriebliche Praxis hat. Dabei stellen sie die Frage, wie Organisationen eine Kultur der Akzeptanz und der Integration für das dritte Geschlecht herstellen können.

Weber, Ulrike/ Riekel, Christian (2019): Von Akzeptanz zu Anerkennung. In: Human Resources Manager 02/2019, S. 20-22

Kennen Sie die Superstars in Ihrem Unternehmen?

Leistung im Unternehmen zu messen, fördern und kontrollieren, ist für Unternehmen einer gewissen Größe ein erfolgsentscheidender Faktor. Im Personalwesen geht man bisher meist von einer Normalverteilung der Leistungsbeiträge aus, d.h. ein Großteil der Mitarbeiter erbringt eine durchschnittliche Leistung. Aber ist das wirklich so? Dr. Nico Rose wirft im Personalmagazin einen Blick auf jüngste Forschungsergebnisse. Die legen nahe, dass ein Gros der Mitarbeiter relativ wenig zum unternehmerischen Erfolg beitragen, während einige wenige „Stars“ für den überwiegenden Output verantwortlich sind.

Rose, Nico: Kennen Sie die Superstars in Ihrem Unternehmen? In: Personalmagazin, Nr. 5/2019

Kreativität und Innovationspotenzial aktiv fördern

Intrinsisch motivierte Mitarbeiter sind kreativer – mit den richtigen extrinsischen Motivatoren können Arbeitgeber die Kreativität und das Innovationspotenzial ihrer Mitarbeiter aber auch aktiv fördern. Persönliche Gesten wie positives Feedback oder Dankeskarten können dabei sogar gezielter wirken als finanzielle Belohnungen wie Gehaltserhöhungen oder Boni. Auf der Grundlage einer quantitativen Studie mit 90 Fachkräften eines international tätigen Beratungsunternehmens zeigt der Artikel die Bandbreite der extrinsischen Motivatoren samt ihrer Wechselwirkungen auf und leitet Handlungsempfehlungen für die Praxis ab.

Fischer, Carmen/Malycha, Charlotte/Schafmann, Ernestine (2019): The Influence of Intrinsic Motivation and Synergistic Extrinsic Motivators on Creativity and Innovation. Front. Psychol. 10:137

Karrieren im Tourismus und in der Eventwirtschaft

Spannend, vielfältig und erlebnisreich – die Tourismus- und Eventwirtschaft ist eine besonders dynamische Branche. Dieses Buch bietet einen umfassenden Einblick in verschiedene Karrieren in der Tourismus- und Eventwirtschaft. Im Fokus stehen 19 individuelle Erfahrungsberichte von Absolventen der International School of Management (ISM). Zusätzlich geben Karriereberater der ISM Expertentipps für einen erfolgreichen Karriereeinstieg in der Tourismus- und Eventwirtschaft.

Wirtz, Vanessa/ Schabbing, Bernd/ Crusius, Birgit (Hrsg.) (2019): Karriere im Tourismus und in der Eventwirtschaft. Wege zum Traumberuf, Springer Gabler

Beratung für gelingende Leadership 4.0

Die moderne Arbeitswelt ist digital und verlangt nach einem neuen Verständnis von Führung, bei dem das Denken und Handeln in Netzwerken, die gleichberechtige Kommunikation mit Mitarbeitern sowie Kunden und die effiziente Nutzung digitaler Medien von zentraler Bedeutung sind. Ziel ist, mit Unsicherheit umzugehen und Veränderung zu gestalten. In diesem Essential gibt der Autor einen Einblick in aktuelle Diskurse zum Thema Leadership 4.0 und zeigt, welchen Anforderungen sich Führungskräfte wirklich stellen müssen.

Moskaliuk, Johannes (2019): Beratung für gelingende Leadership 4.0 Praxis-Tools und Hintergrundwissen für Führungskräfte. Springer.

Innenarchitektur am Point of Sale: Markenidentität in vier Wänden

Nicht nur Service und Beratung spielen im Ladengeschäft eine wichtige Rolle – der Point of Sale bietet Marken auch die Möglichkeit, durch Raumgestaltung, Musik und Düfte ihre Identität facettenreich widerzuspiegeln. Der Aufsatz zeigt, das innenarchitektonische Elemente sehr gut zur Übermittlung der Markenpersönlichkeit geeignet sind und stellt ein Analyseraster vor, dass ex post zu Evaluation der Umsetzung der Markenpersönlichkeit am PoS und ex ante zur Planung von Stores verwendet werden kann.

Westermann/ Arne, Zimmermann, Rebecca (2019): Brand Identity at the Point of Sale. In: Messedat, Jons (Hrsg.): RETAIL DESIGN INTERNATIONAL Vol.4. Stuttgart: avedition

2018

Binäre Innovation – Kreativität und Geschäft für digitale Märkte

Dieses Buch beschreibt eine neue Innovationsmethode, die sich an der Logik von binären Systemen und Algorithmen orientiert und diese für Produkte, Services und Unternehmen nutzbar macht. Es ist ein Werkzeug zur Optimierung von Produkt- und Geschäftsideen hinsichtlich der Gesetzmäßigkeiten digitaler Märkte und Kundenbedürfnisse. Denn moderne, digitale Innovationen und Geschäfte brauchen eine digitale Methode. BIDAC, das Binary Innovation Development Accelerator Concept, gibt Unternehmen und Praktikern das richtige Werkzeug an die Hand, schnell zu sein und trotzdem die richtigen Entscheidungen zu treffen.

Moring, Andreas/Deurloo, Sonja (2018): Binäre Innovation – Kreativität und Geschäft für digitale Märkte. Wiesbaden: Springer Gabler

Shared Leadership – Erfolgsfaktoren und Herausforderungen geteilter Führungspositionen

Die moderne Arbeitswelt ist von Fachkräftemangel, Globalisierung, Digitalisierung und dem demographischen Wandel geprägt und erfordert eine stetige Anpassung von Unternehmen an die wachsenden Bedürfnisse der Mitarbeiter und Führungskräfte. Eine Herausforderung in diesem Kontext ist die Bindung erfahrener Führungskräfte, die hohe Ansprüche an die Work-Life-Balance und einen Fokus auf die Familie haben. Eine mögliche Lösung für diese Herausforderung stellt das Arbeitszeitmodell Shared Leadership (= geteilte Führung) dar. Das bedeutet: zwei oder mehr Führungskräfte arbeiten in Teilzeit und teilen sich eine Vollzeit-Führungsposition. Ein solches Führungsmodell ist neben Vorteilen bezüglich der Work-Life-Balance auch mit Herausforderungen für die betroffenen Führungskräfte, ihre Mitarbeiter und die Organisation verbunden. Wie ist die zeitliche Verfügbarkeit der Führungskräfte in Teilzeit auszugestalten? Wie soll die Zuordnung von Aufgaben und Verantwortlichkeiten auf die beteiligten Führungskräfte erfolgen? Basierend auf einem Literaturreview und Experteninterviews mit 13 Führungskräften in geteilten Führungspositionen liefert dieser Beitrag erste Antworten auf diese drängenden Fragen.

Schubert, Laura/Walter, Götz/Fischer, Dana/Merkwitz, Ricarda (2018): Shared Leadership – Erfolgsfaktoren und Herausforderungen geteilter Führungspositionen. In: Matusiewicz/Nürnberg/Nobis (Hrsg.): Gesundheit und Arbeit 4.0. Wenn Digitalisierung auf Mitarbeitergesundheit trifft. Heidelberg: medhochzwei, S. 139-149. ISBN: 978-3-86216-413-4

Next Growth – Wachstum neu denken

Die klassische, auf Maximierung von Wachstum fixierte Ökonomie, ist in schweres Fahrwasser geraten. In der Wirtschaft von morgen erlangt Wachstum eine neue Qualität: Befreit von rein ökonomischen Perspektiven, entsteht eine neue Dimension des Wirtschaftens und gesellschaftlicher Wertschöpfung. Was bedeutet dieses andere Wachstum für Unternehmen? Die neue Studie des Zukunftsinstituts liefert zukunftsweisende unternehmerische Perspektiven und handfeste Orientierung: “Next Growth. Wachstum neu denken” ist ein Leitfaden für Unternehmen, die sich auf die Ökonomie der Zukunft einstellen wollen.

Reichel, André (Hrsg. 2018): Next Growth – Wachstum neu denken. Zukunftsinstitut GmbH: Frankfurt am Main.

The Service-Dominant Perspective to create value in the Maritime Business

An underlying development of major importance in the economic world from a macro perspective can be detected: Scholars agree that economic reasoning shifts from a goods-dominant view where tangible resources and a transaction focus are central towards a view of dominant (intangible) service provision with a focus on relationships and exchange processes (Prahalad & Ramaswamy, 2000, 2004a; Vargo & Lusch, 2004; Vargo, Maglio, & Akaka, 2008). Vargo & Lusch (2004) develop the Service-Dominant logic (S-D logic) to frame this understanding. They envision service provision as the fundamental economic exchange process and only source of value creation (Vargo & Lusch, 2008a). The great recognition of the logic and many sub-sequent publications prove the profundity of the concept and underline its ability to depict the entirety of economic processes. “Put simply, the economies of the world are becoming one large service-system” (Spohrer & Maglio, 2008, p. 239). The S-D logic is explored in this paper with the question if it is applicable and if the implementation of the concept would add value to the maritime business, specifically in the relation between carriers and shippers. Based on an intense literature review on S-D logic and on value-co-creation the different actors in the MCTC should have developed a fundamental understanding of the nature and the benefits by applying this concept. It will also allow practitioners to identify crucial elements of value co-creation.It was shown that the concept is applicable to the maritime business and that an implementation would add value, where all actors could benefit from, mainly the relationship between carriers and shippers. According to the nature of the maritime shipping business, a marketing approach based on a S-D logic perspective with a focus on customer involvement, co-creation of value, interaction, knowledge development and network maintenance will enable service providers to offer customized services, provide better value propositions to current and prospective customers and obtain greater advantages from customer relations and the networked structure of the industry. As S-D logic is thought to be a universal perspective for a “unified understanding of the purpose of organizations, markets and society” (Vargo and Lusch) knowledge and skills should be perceived as being universally responsible for competitive advantage in any industry, also in the shipping industry.

Kamran, Q.; Scheu Julian (2018): The service-dominant perspective to create value in the maritime business. In: Neise, R. (Hrsg.): Container logistics. London : KoganPage, 346-373.

Konzepte und Strategien für Omnichannel-Exzellenz

Omnichannel-Konzepte verändern den Handel und bieten Unternehmen große Chancen: Sie ermöglichen es, den Kundenanforderungen gerecht zu werden, vor allem auch neue Zielgruppen zu erschließen und somit für entsprechendes Wachstum zu sorgen. Auf diese Weise wird der Fortbestand des Unternehmens sichergestellt. Gleichzeitig sind jedoch auch Anpassungen auf Managementebene erforderlich, welche mit großen Herausforderungen verbunden sind. Im Fokus der Beiträge dieses Herausgeberwerkes steht neben den genannten Aspekten auch die Kombination von Omnichannel-Retailing mit neuen Formen der Customer Journey. Die Experten erklären mithilfe von Best Practices, wie Unternehmen in immer kürzeren Zyklen durch eine Verbindung von digitalen und physischen Vertriebs- und Informationswegen auf zunehmend komplexe Kundenanforderungen reagieren können.

Böckenholt, Ingo/Mehn, Audrey/Westermann, Arne (Hrsg.) (2018): Konzepte und Strategien für Omnichannel-Exzellenz - Innovatives Retail-Marketing mit mehrdimensionalen Vertriebs- und Kommunikationskanälen, Wiesbaden: Springer Gabler. ISBN: 978-3-658-20181-4

Go East – Mentoring in China

In dem Fachartikel untersuchen Ulrike Weber und Ute Rademacher die Rolle der kulturellen Unterschiede für den Transfer eines Mentoring-Programms für Frauen von Deutschland nach China anhand eines Praxisbeispiels.

Weber, Ulrike/Rademacher, Ute (2018): Go East – Mentoring in China. In: Human Resources Manager, Nr. 48 (Ausgabe 06/17), S. 56-59.

Creation of a Short Version of the User Experience Questionnaire UEQ

This article focuses on the creation of a short version of the User Experience Questionnaire (UEQ). The goal is to reduce the number of 26 items significantly, allowing more efficient measurement of a product’s user experience (UX) while sustaining the high reliability and validity of the original questionnaire. The shortening will be based on a data set from a company in the home appliance industry which included 1534 participants. A reliable short version of the quantitative measuring instrument was developed using factor and reliability analyzes. This new version comprises only 11 items, has a high reliability and covers all dimensions of the original instrument. Correlations between the dimensions of the UX and various questions regarding user satisfaction indicate a high criterion validity of the UEQ short version. This new short version can help prevent participant fatigue during a test session when repeated application of the questionnaire is necessary to account for testing of multiple prototypes.

Alberola, C./Walter, G./Brau H. (2018): Creation of a Short Version of the User Experience Questionnaire UEQ. In: i-com – Journal of Interactive Media, Jg. 17, Nr. 1, S. 57-64. ISSN: 2196-6826 (Online) 1618-162X (Print).

Destination Resilience

Die Risiken und Auswirkungen globaler wirtschaftlicher, ökologischer und sozialer Veränderungen auf den Tourismus zwingen Destinationsmanager und Tourismusorganisationen dazu, die Komplexität dieser Veränderungen zu bewältigen und Systeme des Krisenmanagements einzuführen. Die Publikation „Destination Resilience“ bringt das Konzept der „Resilienz“, der Widerstandsfähigkeit von Destinationen, in die Tourismusdebatte ein. Die Resilienz wird in Zeiten disruptiver Störungen als strategische Ausrichtung für regionale Wettbewerbsfähigkeit und Lebensqualität diskutiert und ihre Notwendigkeit im Tourismus anhand von Best-Practice-Beispielen untersucht.

Innerhofer, E./Fontanari, M./Pechlaner, H. (Hrsg.) (2018): Destination Resilience: Challenges and Opportunities for Destination Management and Governance. Routledge. ISBN: 978-1138572683

Erfolgsfaktor Unternehmenskultur

Mergers & Acquisitions sind nicht selten mit großer Wertvernichtung verbunden. Weiche Faktoren, wie z.B. die Unternehmenskultur und die Einbeziehung betroffener Mitarbeiter, sind ein wichtiger Grund für Erfolg bzw. Scheitern von M&A-Transaktionen. Der Artikel stellt fünf Handlungsempfehlungen vor, auf deren Basis die Unternehmenskultur zum Erfolgsfaktor bei M&A-Transaktionen werden kann.

Walter, Götz/Rathnow, Peter (2018): Erfolgsfaktor Unternehmenskultur. Fünf Bausteine für erfolgreiche M&A. In: Controller Magazin, Nr. 1, S. 40-46.

2017

Preferences for micro-cogeneration in Germany: Policy implications for grid expansion from a discrete choice experiment.

Der deutsche Energiesektor ist seit einiger Zeit durch einen stark zunehmenden Anteil an erneuer-baren Energien geprägt, was zusätzliche Netz- und Speicherkapazitäten erfordert. Technologien zur Spitzenlastregulierung und zur Vermeidung von Netzengpässen sind noch nicht in ausreichender Form am Markt etabliert. Zur weiteren Untersuchung dieses Problems wurde ein Choice Experi-ment zur Ermittlung der Präferenzen von Mietern und Eigentümern von Ein- und Zweifamilienhäu-sern für Mikro-KWK Anlagen angewendet. Hierbei wird deutlich, dass eine signifikante Zahlungsbe-reitschaft besonders für CO2-Einsparungen sowie eine starke Heterogenität der Werte bezüglich sozio-demografischer Merkmale besteht. So liegt die Zahlungsbereitschaft bei jungen Menschen deutlich über dem Mittelwert. Auch die Art der vorhandenen Heizungssysteme übt einen signifi-kanten Einfluss auf die Zahlungsbereitschaft aus. Insgesamt wird deutlich, dass Haushalte grund-sätzlich bereit sind, in Mikro-KWK zu investieren. Nicht- monetäre Hemmnisse, wie eine begrenzte staatliche Unterstützung und Informationsdefizite behindern jedoch die Erhöhung des Marktan-teils von solchen dezentralen Technologien zur Reduzierung von Spitzenlast.

Rommel, K.; Sagebiel, J. (2017): Preferences for micro-cogeneration in Germany: Policy implications for grid expansion from a discrete choice experiment. In: Applied Energy 206. (2017), 612-622. – 10.1016/j.apenergy.2017.08.216.

Mergers & Acquisitions in disruptiven Zeiten. Chancen für den Mittelstand

Unsicherheit über politische Entwicklungen, aber auch über die Auswirkungen disruptiver Technologien prägt die Weltwirtschaft. Die hohe Attraktivität deutscher mittelständischer Unternehmen sowie die guten Rahmenbedingungen für die verschiedenen Investorengruppen werden den Transaktionsmarkt weiter treiben. Es ist davon auszugehen, dass künftig mittelständische Unternehmen eine aktivere Rolle als Käufer und Verkäufer einnehmen werden. Trotz erheblicher politischer Unwägbarkeiten bleibt der grenzüberschreitende M&A-Markt stark und die intensive Wettbewerbssituation zwischen den potenziellen Investoren hat kontinuierlich steigende Bewertungsniveaus zur Folge. Dies macht M&A-Deals derzeit besonders herausfordernd, bietet aber insbesondere dem deutschen Mittelstand einzigartige Chancen.

Haberstock, Philipp; Simmert, Diethard (2017): Mergers & Acquisitions in disruptiven Zeiten. Chancen für den Mittelstand. In: Zeitschrift für das gesamte Krediwesen: Pflichtblatt der Frankfurter Wertparpierbörse 70 (22), S. 1142–1146.

Mentoring im Talent Management. Win-win-Programme für Mitarbeiter und Unternehmen

Dieser Praxisleitfaden stellt Mentoring als essenzielles Instrument des Talent Management vor und kombiniert fundiertes Fachwissen mit nützlichen Tools und aktuellen Best Practices. Die Autorinnen erläutern, wie Mentoring die strategischen Ziele von Unternehmen unterstützt und sich in die vielfältige Landschaft der HR-Instrumente eingliedern lässt. Sie beschreiben, wie Unternehmen in allen Phasen des Employee Life Cycles und besonders bei der Mitarbeiterentwicklung von Mentoring profitieren und wie die organisatorische Einführung und Evaluation von Mentoring-Programmen sowie das Matching der Mentoring-Tandems sicher gelingen. Konkrete Beispiele berücksichtigen die speziellen Bedürfnisse und Ansprüche von Young Talents aus der Generation Y. Praxiserprobte Checklisten, Vorlagen für Vereinbarungen und Infoblätter ergänzen das Buch.

Rademacher, Ute; Weber, Ulrike (2017): Mentoring im Talent Management. Win-win-Programme für Mitarbeiter und Unternehmen. Wiesbaden: Springer Gabler.

Konzept und Berufsbild des Feelgood-Managements

Dieses essential führt in das noch wenig bekannte und verbreitete Konzept des Feelgood-Managements, das vor allem in Start-ups entwickelt wurde, sowie das neue Berufsbild des Feelgood-Managers ein. Es zeigt die Chancen auf, durch Feelgood-Management das Engagement der Mitarbeiter sowie die Unternehmens- und Führungskultur positiv zu beeinflussen und dadurch die Wettbewerbsfähigkeit weiter zu steigern. Auch werden die Grenzen des Feelgood-Managements und seine mögliche Weiterentwicklung skizziert. So möchte das essential einen fundierten als auch praxisorientierten Zugang zum neuen Werteverständnis von Unternehmen ermöglichen. Dabei wird Fachwissen und Expertise aus HR-Management kompetent integriert und neue Wege des Miteinanders aufgezeigt.

Gesing, Sophia; Weber, Ulrike (2017): Konzept und Berufsbild des Feelgood-Managements. Wiesbaden: Springer Gabler (essentials).

Arbeitssucht

Ute Rademacher bietet eine praxisnahe Orientierung für den Umgang mit Arbeitssucht. Der Fokus liegt auf Empfehlungen für die Arbeitseinstellung, gesundem Arbeitsverhalten und den organisatorischen Rahmenbedingungen. Die gravierenden Folgen exzessiven und zwanghaften Arbeitens für die Betroffenen, ihr berufliches und soziales Umfeld sind vielen durch Medien und persönliche Erfahrungen bekannt. Dennoch sind sich Vorgesetzte, Personalverantwortliche und potenziell Betroffene oft unsicher, wo die Grenze zwischen Engagement und Arbeitssucht liegt.

Rademacher, U. (2017): Arbeitssucht. Workaholismus erkennen und verhindern. Wiesbaden : Springer Fachmedien Wiesbaden (essentials). ISBN: 978-3-658-18925-9

Die Umweltmotivation der Haushalte

Was bewegt Haushalte energiesparende Investitionen zu tätigen und energiesparende Angewohnheiten anzunehmen? Zurückgreifend auf die Ergebnisse einer repräsentativen Befragung in Deutschland, Belgien und den Niederlanden, konnte gezeigt werden, dass es primär die zugrunde liegende interne Haltung des Einzelnen ist, die zu umweltfreundlichem Verhalten führt und externe Motivatoren nur eine sekundäre Rolle spielen.

Perret, Jens K. (2017): Environmental motivations behind individuals’ energy efficiency investments and daily energy-saving behaviour: evidence from Germany, the Netherlands and Belgium, In: International Economics and Economic Policy, Springer, ISSN: 1612-4804 (Print) 1612-4812 (Online)

Wissensgenerierung für die Russische Förderation

Wissensgenerierung auf dem regionalen Niveau ist eine zentrale Frage, auch für die Russische Föderation. Anstelle ein vorgegebenes Modell anzuwenden, wird auf Basis nationaler und europäischer Patentstatistiken untersucht wie Wissensgenerierung mathematisch funktional modelliert werden kann. Es zeigt sich, dass klassische Annahmen für die Form des Zusammenhangs nicht uneingeschränkt übernommen werden können.

Perret, Jens K. (2017): Re-Evaluating the Knowledge Production Function for the Regions of the Russian Federation, In: Journal of the Knowledge Economy, Springer, ISSN: 1868-7865 (Print) 1868-7873 (Online)

Erfolgreiche Unternehmenskonzepte

Prof. Patrick Siegfried hat gemeinsam mit Studierenden der ISM Frankfurt/Main und der EBC Stuttgart drei Publikationen veröffentlicht, die sich mit erfolgreichen Unternehmenskonzepten beschäftigen. Sie beschreiben die Entwicklungen und Strategien von erfolgreichen Unternehmen wie Amazon, Nike, IKEA oder VW. Zwei von ihnen sind in englischer Sprache erschienen, eine Veröffentlichung auf Deutsch. Alle Publikationen beinhalten Arbeitsfragen und können in Vorlesungen von anderen Studierenden für Gruppenarbeiten genutzt werden.

Siegfried, P. (Hrsg.) (2017): Interkulturelles Management am Beispiel erfolgreicher Unternehmenskonzepte. Red Bull, Amazon, Knapp, McKinsey, Siemens, Daimler, Starbuck´s, Wal-Mart, eBay, Nike, Levi´s, LVMH. AVM, ISBN: 978-3-86924-986-5

Siegfried, P. (Hrsg.) (2017): Intercultural Management in practice. IKEA, VW, Wal-Mart, Disney - Pixar, Coca-Cola. AVM, ISBN: 978-3-86924-984-1

Siegfried, P. (Hrsg.) (2017): Corporate Strategic Management in practice. Alnatura, VW, Goldman Sachs/Bank of New York Mellon. AVM, ISBN: 978-3-86924-985-8

Bewertungsindikation chinesischer Direktinvestitionen in Deutschland

Deutsche Mittelständler mit überlegenen Produkten oder klangvollen Marken können sich derzeit über sehr attraktive Kaufpreise für ihr Unternehmen freuen: Unternehmensbewertungen lagen 2016 auf dem höchsten Niveau der vergangenen 20 Jahre und chinesische Investoren zahlen oftmals bis zu 30% mehr als Investoren aus anderen Ländern. Durch welche Faktoren werden chinesische Bewertungsvorstellungen beeinflusst und auf welche Branchen konzentriert sich die Zahlungsbereitschaft chinesischer Investoren?

Haberstock, P.; von Alten, F.; Merschmann, A. (2017): Bewertungsindikation chinesischer Direktinvestitionen in Deutschland; in: M&A China/Deutschland, Nr. 2, 2017, S. 44-46.

Corporate Venturing als Erfolgsfaktor der Digitalstrategie im Mittelstand

In Zeiten der Globalisierung und Digitalisierung stehen Themen wie Innovationsfähigkeit und Geschäftsfeldentwicklung hoch in der Priorität vieler mittelständischer Unternehmen. Kooperationen mit innovativen Start Ups können etablierten Unternehmen dabei helfen, sich für die Herausforderungen der Digitalisierung zu wappnen und Zugang zu neuen Geschäftsfeldern und Kundengruppen zu schaffen. Die Realisierung strategischer Allianzen durch Corporate Venturing weist dabei Vorteile gegenüber klassischen Unternehmenskäufen auf und eröffnet aussichtsreiche Chancen, um die Innovationskraft als eine der wichtigsten Schlüsselkompetenzen im deutschen Mittelstand zu stärken.

Haberstock, P.; Pels Leusden, M.; Schmitt, M. (2017): Corporate Venturing als Erfolgsfaktor der Digitalstrategie im Mittelstand. In: M&A Review, 28. Jg., Nr. 4, 2017, S. 108-117

If What You Want is not What You Get

In der Praxis herrscht häufig eine Diskrepanz zwischen dem vom Top Management angestrebten Kreativitätslevel in Unternehmen und dem tatsächlich realisierten Level. Basierend auf der „Speech Act Theory“ und dem „Jakobsonian Model of Communication“ fokussiert dieser Artikel auf die Untersuchung möglicher Gründe für diese vorherrschende Lücke zwischen Intension und Realisation. In diesem Zusammenhang werden sowohl Top Management-basierte als auch organisationale Faktoren identifiziert, welche die Art und Weise der Interpretation von Informationen prägen. Im Rahmen einer Konfigurationsanalyse ermitteln die Autoren acht unterschiedliche Konfigurationen, über die das von den Führungskräften angestrebte Kreativitätslevel im Unternehmen erreicht wird.

Linder, Christian/Sperber, Sonja (2017): If What You Want is not What You Get: A Communication-Based Approach to Top Managers’ Intended Firm Creativity and Employees’ Failure to Deliver. European Management Review. DOI: 10.1111/emre.12104

Kundenbegeisterung durch emotionale Erlebniswelten

Erlebnisse sind die „wahre Währung“ in der Unternehmens- und Markenkommunikation. Wenn sie den Kunden begeistern, stärken sie die Markenbindungen und erhöhen den Markenwert. Denn emotionale Erlebnisse lassen neue Kommunikationsanlässe entstehen, welche mit anderen Menschen geteilt werden können. Die Marke bleibt in diesem Zusammenhang in den Köpfen der Menschen verankert und die Identifikation mit ihr wird gestärkt. Um diesen Effekt zu erreichen müssen die Erlebnisse individuelle und authentische Geschichten erzählen und medialisierbar sein. Der Fachartikel zeigt aktuelle Praxisbeispiele und konzeptionelle Ansätze in den Bereichen Experience Marketing, Markenkommunikation, Marken Touch Points sowie Storytelling auf

Beyerhaus, Christiane (2017): Kundenbegeisterung durch emotionale Erlebniswelten, unter: http://www.wiwi-online.de/fachartikel.php?artikel=663; (abgerufen am 24.02.2017)


Ihre Ansprechpartner

Prof. Dr. Kai Rommel

Vizepräsident für Forschung
Prof. Dr. Kai Rommel
0231.97 51 39-76
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Jonas Weiler

Forschungsassistentin
Anette Herbst
069.66 05 93 67-57
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