Früher hatten wir nur die Statistik als Instrument dazu. Heute stehen uns verfeinerte Instrumente dafür zur Verfügung. Damit wollen wir nicht nur neue Klienten finden, sondern in erster Linie die gewonnenen halten. Wir wollen ihre Zufriedenheit sicherstellen. Die gewonnenen Daten und Analysen helfen uns z. B. E-Mails mit personalisierten Inhalten zu erstellen, die auf den Lesegewohnheiten und Interessen der Abonnenten basieren.
Dazu analysieren wir, welche Artikel gelesen werden, wie lange Leser auf bestimmten Seiten verweilen und welche Themen besonders beliebt sind. Internationen mit dem Kundendienst-werden ausgewertet, ebenso der Verlauf von Abonnements: Verlängerungen, Kündigungen, Wechsel zu anderen Abonnementmodellen und auch demografische und geografische Daten der Leser.
Entsprechend hat sich der Beruf gewandelt: Wir sprechen mittlerweile vom „Dateningenieur“, „Datenarchitekten“, Datenwissenschaftler und Datenanalysten. In der Tat veredeln wir die Daten
Der Dateningenieur entwickelt Datenpipelines, die Daten aus verschiedenen Quellen sammeln und bereinigen. Der Datenarchitekt entwirft die Infrastruktur, die eine effiziente und skalierbare Speicherung ermöglicht. Der Datenwissenschaftler analysiert komplexe Datensätze und entwickelt Vorhersagemodelle, während der Datenanalyst die Daten interpretiert und Berichte erstellt.