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Programmstart IncubateISM 2026: Wie die ISM Gründerinnen und Gründer von morgen unterstützt

Gute Geschäftsideen entstehen überall – in Vorlesungen, bei Projekten oder im Gespräch mit Kommilitoninnen und Kommilitonen. Doch zwischen einer ersten Idee und einem erfolgreichen Unternehmen liegt oft eine große Hürde: der erste Schritt. Genau hier setzt IncubateISM an, das Gründungsprogramm der International School of Management (ISM). Interessierte können sich ab sofort bewerben.

Von der Theorie zur Praxis

An der ISM gehört Unternehmertum seit vielen Jahren zum festen Bestandteil des Studiums. Dennoch zeigte sich immer wieder, dass viele Studierende zwar spannende Ideen entwickeln, aber nicht wissen, wie sie daraus ein echtes Geschäftsmodell machen können.

„Wir haben gemerkt, dass viele Studierende richtig gute Ideen haben, aber nicht wissen, wie sie den ersten Schritt machen sollen“, erklärt Felix Fronapfel, einer der zentralen Ansprechpartner für das Thema Gründung an der ISM. „An der ISM lehren wir Business – da lag es nahe, auch den Rahmen zu schaffen, in dem Studierende ihr eigenes Business wirklich aufbauen können.“

Mit IncubateISM entstand deshalb ein Programm, das die Brücke zwischen theoretischem Wissen und praktischer Umsetzung schlägt. Ziel ist es, Studierende dabei zu unterstützen, ihre Ideen zu entwickeln, zu testen und in konkrete Geschäftsmodelle zu verwandeln.

Warum Gründer oft nicht an ihrer Idee scheitern

Viele angehende Unternehmerinnen und Unternehmer gehen davon aus, dass der Erfolg vor allem von der Qualität ihrer Idee abhängt. In der Realität scheitern viele Projekte jedoch an fehlender Struktur, mangelndem Austausch oder der Herausforderung, alles allein bewältigen zu müssen.

Genau hier setzt IncubateISM an. Das Programm bietet einen klaren Rahmen, erfahrene Mentorinnen und Mentoren sowie den regelmäßigen Austausch mit anderen Gründungsinteressierten. Die Teilnehmenden erhalten ehrliches Feedback, werden herausgefordert und lernen von Menschen, die den Weg einer Gründung bereits selbst gegangen sind.

Der größte Vorteil: Niemand muss den Weg allein gehen.

Startups als Motor für Innovation

Die Bedeutung von Startups reicht heute weit über einzelne Unternehmensgründungen hinaus. Sie gelten als wichtige Treiber für Innovation und wirtschaftliche Entwicklung.

„Die meisten Lösungen für große gesellschaftliche Herausforderungen kommen nicht aus Konzernen, sondern aus kleinen Teams, die mutig genug sind, Dinge anders zu denken“, betont Fronapfel.

Startups schaffen neue Arbeitsplätze, erschließen neue Märkte und bringen frische Perspektiven in bestehende Branchen. Gerade in Deutschland sieht er noch großes Potenzial, die Gründungskultur weiter zu stärken und mehr Menschen für unternehmerisches Denken zu begeistern.

Eine Entwicklung, die weit über die Geschäftsidee hinausgeht

Während des zwölfwöchigen Programms durchlaufen die Teilnehmenden eine intensive Lern- und Entwicklungsphase. Viele starten mit einer groben Idee und zahlreichen offenen Fragen. Am Ende verfügen sie über ein validiertes Konzept, ein deutlich besseres Verständnis ihres Marktes und einen klaren Plan für die nächsten Schritte.

Mindestens genauso wichtig ist jedoch die persönliche Entwicklung. Wer über mehrere Wochen hinweg kontinuierlich an einer eigenen Idee arbeitet, Feedback einholt und Herausforderungen meistert, gewinnt nicht nur Fachwissen, sondern auch Selbstvertrauen und unternehmerische Kompetenz.

Was IncubateISM besonders macht

Im Vergleich zu vielen anderen Gründungsprogrammen positioniert sich IncubateISM bewusst in einer frühen Phase des Gründungsprozesses. Während einige Inkubatoren sehr akademisch ausgerichtet sind oder bereits weit entwickelte Geschäftsmodelle voraussetzen, richtet sich IncubateISM an Menschen, die oft noch ganz am Anfang stehen.

Das Programm begleitet den Weg von der ersten Idee bis zu den ersten konkreten Schritten in Richtung Unternehmensgründung. Hinzu kommt ein weiterer Vorteil: Die Teilnehmenden müssen keine Unternehmensanteile abgeben. Außerdem wird das gesamte Programm auf Englisch durchgeführt, was es auch für internationale Studierende besonders attraktiv macht.

Keine perfekte Idee nötig

Ein weit verbreiteter Irrtum ist die Annahme, man müsse bereits ein fertiges Produkt oder einen ausgereiften Prototypen besitzen, um sich zu bewerben.

Das Gegenteil ist der Fall: Wer eine Idee hat, bereit ist, diese kritisch zu hinterfragen und aktiv daran zu arbeiten, bringt bereits die wichtigsten Voraussetzungen mit. Ob die Geschäftsidee noch auf dem Papier existiert oder bereits erste Prototypen entstanden sind, spielt dabei eine untergeordnete Rolle.

Der wichtigste Rat für Interessierte

Was würde Felix Fronapfel Studierenden raten, die aktuell über eine Bewerbung nachdenken?

Seine Antwort ist eindeutig: „Mach es einfach.“

Der perfekte Zeitpunkt für eine Gründung komme selten. Viel wichtiger sei die Bereitschaft, die eigene Idee ernsthaft zu prüfen und weiterzuentwickeln. Selbst wenn sich am Ende herausstellt, dass das ursprüngliche Konzept nicht funktioniert, gewinnen die Teilnehmenden wertvolle Erfahrungen, die weit über das Programm hinausreichen.

Oder wie Fronapfel es formuliert: Wer teilnimmt, lernt in zwölf Wochen mehr über Unternehmertum als in vielen klassischen Kursen – und allein das macht die Erfahrung bereits wertvoll.

Fazit

IncubateISM versteht sich als Sprungbrett für die nächste Generation von Unternehmerinnen und Unternehmern. Das Programm bietet Studierenden die Möglichkeit, Ideen in die Praxis zu überführen, von erfahrenen Mentorinnen und Mentoren zu lernen und wichtige unternehmerische Fähigkeiten aufzubauen.

Für alle, die schon länger mit einer Geschäftsidee spielen, könnte genau jetzt der richtige Zeitpunkt sein, den ersten Schritt zu wagen.

Interessierte können sich ab sofort bewerben. Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es per E-Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Das Interview führte Paulina Glinka.

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