Mit dem neuen dualen Studiengang B.A. Hotelmanagement in Kooperation mit Motel One, verbindet die International School of Management (ISM) akademisches Know-how mit echten Berufserfahrungen. Welche Kompetenzen angehende Expertinnen und Experten der Hotellerie während des Studiums entwickeln, welche Karriereperspektiven sich nach dem Abschluss eröffnen und was Interessierte für ein duales Studium mitbringen sollten, erklärt Prof. Dr. Bernd Schabbing im Interview.
Im dualen Studium Hotelmanagement erwerben die Studierenden sowohl praktische Berufserfahrung als auch theoretische und strategisch-konzeptionelle Kenntnisse im Hotelmanagement. „Damit lernen sie einerseits, sich im Kundenkontakt zu bewähren und verschiedene Arbeitsprozesse zu bewältigen, andererseits aber auch, wie ein Hotel funktioniert, wovon der Erfolg eines Unternehmens abhängt und wie man einen Hotelbetrieb erfolgreich führt“, beschreibt Prof. Bernd Schabbing.
Die Studierenden lernen unter anderem, effiziente Organisationsstrukturen zu entwickeln, eine positive Unternehmens- und Teamkultur zu gestalten sowie wirkungsvolle Marketing- und Managementkonzepte für die erfolgreiche Positionierung von Hoteldienstleistungen umzusetzen. Ziel ist es, die Studierenden zu erfahrenen Managern und Marketern, kompetenten Spezialisten für die Hotellerie und vor allem zu guten Gastgebern auszubilden.
„Hinzu kommen die sogenannten Soft Skills, also Kommunikations- und Teamfähigkeit, eine gute Auffassungsgabe, Intuition und Empathie für den Gast sowie unternehmerisches Denken und Handeln“, ergänzt Schabbing.

Die Hotellerie hat sich in den vergangenen Jahren zu einer modernen Branche mit vielfältigen Entwicklungsmöglichkeiten und attraktiven Arbeitgebern entwickelt. Gleichzeitig besteht weiterhin ein hoher Bedarf an qualifizierten Fachkräften, sodass Absolventinnen und Absolventen gute Einstiegschancen erwarten können.
Besonders spannend ist die internationale Ausrichtung der Branche: Durch verschiedene berufliche Stationen sammeln Hotelmanagerinnen und Hotelmanager Erfahrungen in unterschiedlichen Ländern, lernen neue Kulturen kennen und arbeiten mit Menschen aus aller Welt zusammen. „Mit einem dualen Abschluss steht den Absolventinnen und Absolventen im wahrsten Sinne des Wortes die Welt offen“, erklärt Prof. Bernd Schabbing. Die Kombination aus praktischer Berufserfahrung und fundierter betriebswirtschaftlicher Ausbildung sei eine gefragte Doppelkompetenz in der Hotellerie.
Darüber hinaus eröffnet der Abschluss auch Perspektiven in strategischen Bereichen wie Marketing, Unternehmensentwicklung oder Ertragssteuerung. Gerade die wachsende Konzernhotellerie bietet hier vielfältige Karrierechancen und einen hohen Bedarf an qualifizierten Fachkräften.
Wer sich für das Studium interessiert, sollte vor allem Freude am Umgang mit Menschen mitbringen. „Hotellerie bedeutet Gastgeberschaft“, betont Schabbing. Kommunikationsfähigkeit, Empathie, Begeisterung für die Rolle als Gastgeber sowie ein souveräner Umgang mit unterschiedlichen Situationen gehören daher zu den zentralen Eigenschaften in der Branche.
Da der Hotelalltag immer Teamarbeit ist, sind außerdem Teamfähigkeit und die Bereitschaft wichtig, Verantwortung zu übernehmen. Gleichzeitig bietet die Hotellerie einen unkomplizierten Einstieg: Viele grundlegende Tätigkeiten wie Gäste willkommen zu heißen, Frühstück vorzubereiten oder für das Wohlbefinden anderer zu sorgen, sind bereits aus dem Alltag bekannt. Diese Erfahrungen können im Studium aufgegriffen und gezielt weiterentwickelt werden.
Ein duales Studium im Hotelmanagement legt nicht nur den Grundstein für eine Karriere in der Hotellerie, sondern eröffnet auch darüber hinaus zahlreiche Möglichkeiten. Die Verbindung aus akademischem Wissen, praktischer Erfahrung und direktem Kundenkontakt vermittelt Kompetenzen, die auch in anderen Dienstleistungsbranchen gefragt sind.
Wer bereits während des Studiums in einem dynamischen Umfeld arbeitet, entwickelt wichtige Fähigkeiten wie Flexibilität, Belastbarkeit und lösungsorientiertes Handeln. „Es ist also keine Sackgasse und man ist nicht auf Hotels festgelegt“, macht Schabbing deutlich.
Zudem sammeln Studierende bereits früh Berufserfahrung, verdienen ihr erstes eigenes Geld und erleben einen abwechslungsreichen Arbeitsalltag. Die vielfältigen Kontakte innerhalb der Hotellerie, Touristik und Eventwirtschaft eröffnen häufig neue Perspektiven und können den Weg zu ganz unterschiedlichen Karrierewegen ebnen.
Das Interview führte Gina-Marie Heckel.

Zur Person: Prof. Dr. Bernd Schabbing ist ein Teil des Marketing, Sales, Tourism & Sports Departments der ISM. Er ist seit fast 15 Jahren Studiengangsleiter des Studiengangs B.A. Tourismus & Eventmanagement.




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